Die ersten 25 Jahre der Deutschen Gesellschaft für by Friedrich Trendelenburg (auth.)

By Friedrich Trendelenburg (auth.)

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Landschaft im Wandel?: Zeitgenössische Landschaftsbegriffe in Wissenschaft, Planung und Alltag

Seit Mitte der 1990er Jahre ist Landschaft vermehrt Thema raumbezogener Wissenschaften; etwa zeitgleich hat der Begriff in politisch-programmatischen Dokumenten an Bedeutung gewonnen. Dorothea Hokema untersucht weniger den physischen Raum als vielmehr den Landschaftsbegriff. Ausgangspunkt der Untersuchung ist die Auffassung, Landschaft sei eine soziale Konstruktion, die – je nach Kultur, Sozialisation oder Interessen – verschieden ist.

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Als Heilmittel bei syphilitischen und putriden Geschwiiren schon langere Zeit benutzt und besonders von dem Physiologen MOLESCHOTT empfohlen, wurde es zuerst von MOSETIG v. MooRHOF in Wien als Verbandmittel bei der Resektion tuberkuloser Gelenke angewandt. Die schnelle Heilung ohne Zuriickbleiben von Fisteln sprach fiir eine spezifische antituberkulose und sichere antiseptische Wirkung. Aber es war ein unheilvoller Gedanke, daB es erforderlich sei, die ganze Wundhohle mit Jodoformpulver auszufiillen, urn diese Wirkung zu erzielen.

44) mit aller· Entschiedenheit und mit der ihm eigenen eindringlichen Lebhaftigkeit fiir die antiseptische Wundbehandlung ein. Sein Vortrag iiber den EinfluB der LISTERschen Methode auf den Gang des Wundheilungsprozesses erschien nicht in den Verhandlungen der Gesellschaft sondern, durch eingehende statistische Zu~ sammenstellungen und Krankenberichte ergiinzt, in seinen "Beitragen zur Chirurgie". Auch VOLKMANN hatte bis Ende November r872 die offene Behandlung mit gutem Erfolg angewandt, aber hier und da, wenn die Klinik iiberfiillt war, schwere MiBerfolge durch Pyamie und Erysipel gehabt.

Deutsche med. Wochenschr. 1888, S. 791). DiE' resorbierbare Tamponade war wie die res or- 44 bierbare Drainage mehr ein interessantes Experiment als ein praktischer Fortschritt in der Wundbehandlung, der Gedanke ist aber in neuster Zeit nochmals aufgetaucht. Auf dem KongreB I922 zeigte der jiingere KDMMELL-Ramburg zum Zweck der Tamponade in einer Fabrik hergestelltes, wie Papierschnitzel aussehendes resorbierbares Material (vgl. auch THIEM 89. II. 79). Das Bediirfnis eines geeigneten Ersatzes fiir die Carbolsaure wurde dringender, als man ihre Giftwirkung auch bei auBerlicher Anwendung durch Ungliicksfalle ganz kennengelernt hatte, besonders nach Einreibungen bei Kratzkranken und, wenn Carbolol oder waBrige Losung aus Unachtsamkeit als Klysma benutzt waren, was sofortigen schweren Kollaps, BewuBtlosigkeit und meist schnellen Tod herbeifiihrte.

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